Drei Tage Spiel, Spaß und Spannung - mal unter Anleitung der zehn Trainer und Betreuer, mal völlig auf sich allein gestellt - erlebten vom 12.-14. Oktober rund 50 Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 13 aus den Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Enkenbach-Alsenborn, Rockenhausen und Winnweiler. Unser siebtes Feriencamp bot den ausnahmslos männlichen Nachwuchskickern auch Einblicke in die Sportarten Boule und Headis. Im Schwierigkeitsgrad aufsteigendes Stationstraining mit den Schwerpunkten Torschuss, Zweikampf, Technik und Koordination: Das stand am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag auf dem Programm.

Ein fundiertes und knackiges Torwarttraining bereiteten unsere insgesamt zehn Trainer und Betreuer am Donnerstagvormittag vor. Der traditionell fußballfreie Part wurde in diesem Jahr mit den Sportarten Boule und Headis gefüllt. Bei unserer Boule-Abteilung um Leiter Mehmet Kilic und den Aktiven Kevin Demmerle und Pascal Bäcker lernten die Kinder- und Jugendliche am Akazienrondell Regeln und erste Wurftechniken der aus Frankreich stammenden Randsportart kennen.

Der jüngste Teilnehmer des Feriencamps war Valentin Iselborn, der Sohnemann unseres ehemaligen Vorsitzenden Thimo Iselborn, dem ehrlicherweise die Sportart Boule nicht so zusagte. „Da macht mir Fußball viel mehr Spaß", so der Fünfjährige,  der bei unseren Bambinis der Kugel hinterherjagt und nebenbei auch gerne Tennis spielt.

Aron Schady, selbst unserer B-Jugend am Ball, nahm jüngst an den Headis-Weltmeisterschaften teil, und ließ anschließend vor allem die größeren Teilnehmer in die außergewöhnliche und erst seit 2006 von René Wegner in Kaiserslautern erfundenen Sportart an den Tischtennisplatten der Realschule-Plus reinschnuppern.

Dem Kleinfeldturnier - aufgeteilt in acht Altersklasse mit den ausgefallensten Mannschafts-Namen wie "Mini-Barca, Pokeman-Go, FC Bayern, ASV,  Team-Possible, Gummibärenbande, Die Unkreativen, Unbekannt oder Pommes Rot-Weiß" – mit anschließender Siegerehrung am Freitagnachmittag folgte ein Abschlussspiel  Teilnehmer gegen Betreuer auf dem Mini-Spielfeld. Unter den Augen ihrer Eltern warfen die Jungs nochmals alles in die Waagschale – der Jubel bei Toren war groß.

Rund 25 Helfer, ausschließlich Eltern der Teilnehmer, sorgten für das leibliche Wohl und bereiteten zur Mittagszeit ausgewogene Mahlzeiten wie Spagetti mit Hackfleischsoße, Fleischbällchen mit Reisgemüse oder Würstchen, Pommes und Salate vor. An Rohkost, Muffins, Brezeln und Kuchen für zwischendurch am Nachmittag fehlte es auch nicht. „Wir tragen gerne unseren Teil dazu bei, damit dieses Camp zu diesem Preis stattfinden kann. Die Kinder freut es doch, dass sie drei Tag am Stück hier mit ihren Freunden gemeinsam Fußballspielen dürfen und sich nicht zu Hause langweilen müssen", so die Helferinnen und Mütter Daniela Braun und Prisca Müller. Und auch Petrus meinte es gut mit dem Nachwuchs: es blieb die ganze Zeit trocken. 

Franz Mayer, unser Vorstand-Sport und C-Jugendtrainer, sprach von einem sehr positiven Gesamteindruck. „Auch in unserer siebten Auflage, der zweiten hier auf dem Kunstrasen am Rauhen Weg, durften wir wieder viele engagierte Jugendspieler, die durchweg den intensiven Trainingseinheiten Folge geleistet haben, begrüßen." Sein besonderer Dank galt den „engagierten Müttern, die für die optimalen Rahmenbedingungen sorgten." Auch die Tatsache, dass drei Flüchtlingskinder aus Syrien und Montenegro kostenfrei teilgenommen haben, freute den hauptberuflichen Polizeibeamten.


Trainingscamp 2017

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